Bamberg - Haus Maximiliansplatz 8
Das Haus "Beim grünen Sittich" war seit 1700 im Besitz von Johann Dientzenhofer. Die Besitzer des Hauses lassen sich bis ins Jahr 1441 zurückverfolgen. Es wurde im zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts nach einem Projekt von Johann Dientzenhofer umgebaut. Es handelt sich um ein dreigeschossiges Stadthaus mit einer Sandsteinfassade.
Geschichte
Das Haus "Beim grünen Papagei" war seit 1700 im Besitz von Johann Dientzenhofer. Die Besitzer des Hauses lassen sich bis ins Jahr 1441 zurückverfolgen. Es wurde im zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts nach dem Projekt von Johann Dientzenhofer umgebaut.
1772 wurde das Barockhaus vom fürstbischöflichen Oberjäger Friedrich Karl von Schaumberg erworben. Im 19. und 20. Jahrhundert wurden zahlreiche Umbauten vorgenommen. Die großen Fensteröffnungen stammen von Arbeiten aus dem Jahr 1929.
Im Jahr 1972 wurde das Gebäude mit dem benachbarten Kaufhaus am Maximiliansplatz 10/12 verbunden.
Architektur
Es handelt sich um ein dreigeschossiges spätbarockes Stadthaus mit einer Sandsteinfassade.
Das Erdgeschoss ist in drei Arkaden unterteilt, deren Mitte durch ein Portal hervorgehoben wird. Hier befindet sich das Wappen der Familie von Schaumburg, das 1957 von Robert Bauer-Haderlein restauriert wurde. Die sich nach außen neigenden Schablonen stehen auf hohen Sockeln und werden von einem Gebälk gekrönt, das einen gewölbten, federbelasteten Giebel trägt. Die Fenster sind in profilierte Sandsteinrahmen gefasst; die Fenster des ersten Stocks haben ein geschwungenes Maßwerk, die Fenster des zweiten Stocks einen geraden Abschluss.
Über dem mittleren Fenster des ersten Stocks befindet sich ein Relief mit der Krönung der Jungfrau Maria, um 1730/40, von Johann Peter Benkert.
Gegenwart
Das Gebäude beherbergt derzeit Geschäftsräume.